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Adrenalin Junkie Tour - Rainforest Adventures Costa Rica


Nur eineinhalb Stunden von San José entfernt befindet sich der Strand von Jacó. Wenn dir ein Tag mit Baden, Sonnen, Surfen und Party in diesem Küstenort nicht spannend genug ist, hast du die Möglichkeit die Adrenalin Junkie Tour mitzumachen.

Hier ist der Name Programm. Die Tour besteht aus Wasserfall klettern, Schwebebahn fahren, Ziplinen und dem bezwingen einer Hängebrücke ohne Geländer.

Anreise

Die Tour startet um zehn Uhr morgens, empfohlene Ankunftszeit ist fünfzehn Minuten vorher. Es gibt auch kostenlose Transfers ab Jacó. Wir fahren mit dem Auto ab San José um kurz nach halb acht los und kommen sehr gut durch. Der Weg führt auf der Schnellstrasse Richtung Pazifik und bereits nach einer Stunde und fünfzehn Minuten können wir das Meer sehen, Ein paar Minuten später, kurz vor Jacó auf der linken Seite befindet sich der Eingang des Rainforest Adventure Parks.

Hier ist die Strasse nicht mehr gepflastert und auch wenn du problemlos mit einem normalen Pkw durchkommst, muss du hier ca. 10 Minuten ziemlich langsam und im Zick Zack fahren um den Schlaglöchern auszuweichen. Gilt besonders in der Regenzeit.

Am Park angekommen werden wir freundlich begrüßt und über den Ablauf der Tour informiert.

Wir sind eine halbe Stunde zu früh dran, also erstmal hinsetzen, einen Kaffee trinken und warten bis der Rest der Gruppe ankommt. Es kommt nur noch ein Pärchen aus San José dazu und dann startet die Tour. Was du auf jeden Fall brauchst sind geschlossene Schuhe, der Rest der Kleidung ist Wohlfühl-Sache. Ich empfehle dir sportliche Kleidung, Shorts und T-shirt und die Mitnahme von Wechselkleidung, du kletterst wirklich mitten im Wasserfall.

Wir bekommen unsere Ausrüstung inkl. Knieschoner, Helm und Handschuhe, denn der erste Teil wird das Erklimmen des Wasserfalls sein. Wir durchqueren einen kleinen Fluss, der Guide weist darauf hin, dass wir hier bereits beherzt durchlaufen sollen anstatt von Stein zu Stein zu hüpfen, in fünf Minuten sind wir sowieso alle klatschnass. Na dann mal los! Wir gehen ein paar Minuten durch den Regenwald und dann sind wir auch schon da.

Wasserfall klettern

Ich habe das Gefühl der Wasserfall sah auf den Fotos irgendwie kleiner aus, eher wie ein Rinnsal, und auch der Berg war nicht so hoch. Mein Herz rast. Wie immer stelle ich mir die Frage: „Warum mache ich das eigentlich? Ich hätte auch am Strand liegen können!“

Aber gut, jetzt bin ich schon mal da, dann muss ich da auch durch bzw. hoch. Ich lasse den anderen den Vortritt, um zu sehen, wie das mit dem Klettern funktioniert. Wir haben eine Reiseleiterin dabei, diese bleibt unten bei der Gruppe und erklärt uns, wie wir den Wasserfall erklimmen können. Es befinden sich bunte Steine am Berg an denen wir uns orientieren sollen und die uns den Weg nach oben anzeigen. Einige können wir nicht sehen, da sie vom Wasserfall bedeckt werden, diese werden wir dann ertasten. Hoffentlich! Eine weitere Mitarbeiterin sitzt schon in der Mitte des Berges und wartet mit ihrer Kamera auf uns. Ganz oben befindet sich ein weiterer Guide, dieser ist für unsere Absicherung zuständig.

Die Tica (Costa Ricanerin) aus unserer Vierergruppe beginnt, wird eingehakt und zack ist sie auch schon oben. Wie hat sie das gemacht?” Ihr Freund, nicht weniger flink, hinterher und dann bin ich an der Reihe. Die Reiseleiterin wiederholt noch mal, dass wir uns alle Zeit der Welt nehmen können und das Klettern genießen sollen. Ich beginne und mit jedem Schritt nach oben spüre ich, wie das Absicherungsseil von oben nachgezogen wird. Ich hab ein sicheres Gefühl!

Ich überlege mir jeden Schritt sehr genau und Stück für Stück geht es höher. Bald kann ich die bunten Steine nicht mehr sehen und das Wasser spritzt mir ins Gesicht. Ich taste mich Schritt für Schritt weiter, freue mich über jeden Ruck im Seil der mir Sicherheit gibt und arbeite mich langsam auf allen vieren hoch. Ich merke wie anstrengend klettern ist und kurz nach der Hälfte, hätte ich auch nichts dagegen, schon oben angekommen zu sein. Es wird immer schwieriger, im tosenden Wasser um mich herum die bunten Steine zu finden. Letztendlich erreiche ich das Ziel und muss mich erstmal hinsetzen. Ich zittere vor Anstrengung, aber ich bin glücklich und stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.

Hängebrücke

Nach einer kurzen Verschnaufpause, führt ein kurzes Zipline Kabel auf die Plattform der Hängebrücke. Diese hat keinerlei Geländer und du balancierst von einem Ende zum anderen. Selbstverständlich kommt hier wieder ein Sicherheitsseil zum Einsatz. Über dir befindet sich ein Seil, an dem du eingehakt wirst. An diesem kannst du dich auch festhalten. Nur am Ende geht das Seil nach oben und du musst lange Arme machen, um dich noch festhalten zu können. Die andere Variante ist sich am Verbindungsseil direkt festzuhalten, wobei sich der Schwierigkeitsgrad hier erheblich erhöht. Diese wackelige Angelegenheit schau ich mir erstmal an und entscheide mich dann für die erste Variante.

Das erste Stück ist relativ einfach und ich komm schnell voran. In der Mitte sind kleine Schwierigkeiten eingebaut, die Bretter verlaufen nicht mehr waagegerecht parallel. Erst gibt es nur noch zwei senkrechte Bretter und danach nur noch eins. An dieser Stelle wird dann meine gewählte Technik schwierig, da ich fast nicht mehr an das oben gespannte Seil drankomme. Ich wechsele zur zweiten Variante und zwinge mich dabei nicht in die Tiefe zu schauen. Bei Ankunft atme ich tief durch. Wieder ein Hindernis überwunden!

Wir spazieren zurück zum Eingang und Restaurant. Der erste Teil der Tour ist geschafft. Wir haben Hunger und rechnen mit dem inkludierten Mittagessen, aber soweit ist es noch nicht. Wir ziehen uns um, raus aus den nassen Sachen. An ein zweites Paar Turnschuhe habe ich leider nicht gedacht, die sollten aber in deinem Rucksack nicht fehlen.

Schwebebahn

Ein Ehepaar aus den Staaten gesellt sich zum zweiten Teil der Tour hinzu. Wieder in unserer Sicherheitsausrüstung warten wir auf eine leere Gondel an der Schwebebahn. Viele Familien besuchen den Park, um mit der Schwebebahn zu fahren und lassen den Adrenalin Part aus. Es passen sechs Personen plus Guide in eine Gondel. Unsere Reiseleiterin erklärt uns interessante Details über den Regenwald und wir genießen die wunderschöne Aussicht.

Ziplinen

Oben angekommen steigen wir aus und nach einigen wenigen Minuten erreichen wir die Startplattform zum Ziplinen. Der Park hat insgesamt 10 Kabel und 15 Plattformen. Die ersten drei sind sehr kurz und dementsprechend langsam, um sich ans Ziplinen zu gewöhnen und die richtige Position zu üben. Insgesamt sind die Kabel nicht so lang und nicht so schnell wie auf der Atlantik Seite und deshalb super für Anfänger geeignet (Lies hier über meine Erfahrung zum Ziplinen im Braulio Carrillo Nationalpark). Die Guides bremsen für dich und du musst dir um nichts Gedanken machen.

Bereits auf der zweiten Plattform haben wir beste Aussicht auf einen Schwarm Tukane und alle sind hellauf begeistert. Dank der doppelten Sicherung und den relativ langsamen Strecken musst du dich nicht festhalten, kannst deine Arme ausbreiten und einen 360 Grad Blick genießen. Wenn du dich nicht festhältst und dadurch deine Position stabilisierst, drehst du dich automatisch. Von manchen Plattformen kannst du sogar in die Fahrt reinspringen und damit mehr Schwung holen. Ziplinen macht mich überhaupt nicht mehr nervös. Es macht einfach nur Spaß!

Auf der letzten Plattform wartet ein Leguan auf uns, als möchte er uns daran erinnern dass wir uns in seinem Lebensraum befinden. Oder vielleicht möchte er auch mal Ziplinen? Das letzte Kabel ermöglicht dir einen herrlichen Ausblick aufs Meer und dann ist das Abenteuer auch schon wieder vorbei. Wir geben die Ausrüstung zurück, erfrischen uns mit einem Glas Wasser. Dann laufen wir die kurze Strecke zum Restaurant zurück. Hier wartet nun auch das langersehnte Mittagessen. Es gibt, wie kann es auch anders sein, Reis mit Bohnen (Casado) mit Kochbananen, Gemüse, Fleisch und Salat.

Lies hier mehr zum Essen der Ticos.

Jacó und Umgebung

Gegen halb 4 verlassen wir den Rainforest Adventure Park und fahren Richtung Jacó.

Die Hauptrasse ist voll mit Touristen und Einheimischen, die entlang der vielen Geschäfte, Eisdielen und Restaurants spazieren und die Sonne genießen. Gegen Abend verwandelt sich die Stadt in eine Partymeile. Der Strand ist noch gut besucht und nach einem kurzen Rundgang fahren wir weiter, zurück Richtung San José.

Wir machen einen Stopp im Hotel Villa Caletas. Im Restaurant hast du einen herrlichen Ausblick, um von einer schönen Terrasse, bei einem leckeren Cocktail, den Sonnenuntergang zu genießen.

Theoretisch zumindest, heute war es zu bewölkt. Auf der Rückfahrt fängt es dann auch kräftig an zu regnen. Im September ist Regenzeit in Costa Rica. Insgesamt ein gelungener Tag und ich kann jedem nur empfehlen diese Tour einmal mitzumachen. Sei es tagsüber wenn du zum Feiern nach Jacó gekommen bist und eine Übernachtung gebucht hast oder auch als Tagesausflug.

Kennst du diese Tour? Welche Tagesausflüge kannst du in der Umgebung empfehlen? Ich freue mich auf deine Kommentare!

Freitag, 02 November 2018 16:39 geschrieben von Aline
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