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San José, pulsierende Stadt...


Es gibt diejenigen, die San José als unorganisierte, lärmige, chaotische, intensive und passionierte Stadt bezeichnen... Um meine eigenen Schlüsse zu ziehen, habe ich mir die Aufgabe gestellt, selbst die "Wahrheit oder Fiktion" der Hauptstadt zu erleben. In ihre Strassen eintauchend, habe ich entdeckt, wie interessant sie sein kann...

Historische Hauptattraktionen

Mein Rundgang beginnt beim Teatro Nacional. Ohne jeglichen Zweifel handelt es sich um das bedeutendste architektonische Kunstwerk San Josés, mitten im Herzen der Hauptstadt. Erbaut wurde es im Jahre 1897, im neoklassischen Stil, und heute besticht es nebenbei noch mit seinen Skulpturen und Gemälden des 19. Jahrhunderts. Wichtige kulturelle Veranstaltungen und Aufführungen finden hier statt und sind den Besuch definitiv wert. Um Teil eines solchen Spektakels zu sein, musst du nur im Programm nach einem geeigneten Termin und Show (Donnerstag bis Sonntag) nachsehen.

Meiner Meinung nach ist es eines der außergewöhnlichsten und distinguierten Gebäude in San José. Geführte Touren finden von Montag bis Sonntag von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr, stündlich statt.

Jede Stadttour beginnt am Theater. Es ist ein bekannter Treffpunkt. Der nächstgelegene Nachbar und “point of interest” ist das Goldmuseum, das sich direkt neben dem Theater, unter der Plaza de la Cultura befindet. Falls du dich in die Geschichte Costa Ricas hineinversetzen möchtest, so bieten sich die Hauptmuseen der Stadt an. Dies sind das Nationalmuseum, das Gold- sowie das Jademuseum. Alle drei sind interessant: Eine Enzyklopädie des vergangenen Lebens und der Geschichte des Landes. Wenn du nur wenig Zeit hast, findest du im komplettesten der Museen, dem Nationalmuseum, ein wenig von allem. Hier erfährst du einiges zur Biografie Costa Ricas, von den Zeiten der Ureinwohner bis zum 20. Jahrhundert. Das Gold- sowie das Jademuseum zeigen “pure Kunst” mit außergewöhnlich detaillierten Objekten, hergestellt von unseren Ureinwohnern. Man muss gestehen, dass die Juweliere und Skulpteure hiermit einzigartige Arbeit geleistet haben.

Der authentische Alltag

Neben dem Bewundern und Wertschätzen geschichtsträchtiger Gebäude, reizte es mich, das Ganze aus der Sicht Anwohners zu erleben. Ich wollte die Stadt in ihrer alltäglichen Routine spüren und die Gastronomie und typischen Gewohnheiten der Ticos erfahren. Die Leute laufen auf und ab, Düfte strömen aus den kleinen Restaurants, Verkäufer von Früchten, Gemüse, DVDs, Geldbeuteln, Gürteln, Spielzeugen und weiteren Handwerkskünsten, sowie Stadtmusiker - so auch so ein paar wenige bekannteren Persönlichkeiten. All das findet sich in der Avenida Central...

Das, was mich am meisten unterhalten hat, war die Art und Weise, wie die Händler ihre Produkte anpreisen, hier sagt man “puro galillo”, also schreiend. Manchmal mutet es wie ein Duell zwischen den Verkäufern an, wer kann lauter anpreisen. Erschrick somit nicht, wenn sie plötzlich “Aguacates a mil colones, lleeeeeveloos!” (Avocados zu 1’000 Colones, greif zu!) schreien.

Nach einem solch angenehmen Spaziergang, kam ich am Mercado Central an, dem “Shoppingcenter” unserer Grosseltern. Du kannst hier alles kaufen. Bis heute gibt es Dinge, die du nur hier findest. Es handelt sich um ein Labyrinth von kleinen Geschäften, die abwechslungsweise moderne sowie antike Artikel anbieten.

An einigen Ständen gibt es so viele Kleinigkeiten, dass man sie gar nicht richtig wertschätzen kann. Du findest traditionelle Bekleidung, Sandalen, Macheten, Gewürze aller Art, Stecken-Pferd, Kreisel, Schuhe, Naturheilmittelchen für was auch immer du was brauchst, Getreide, Fleisch, Käse und Käfige, um Nagetiere zu halten. Du könntest den ganzen Tag im Markt unterwegs sein und immer noch etwas Neues entdecken.

Wenn du den Markt besuchst, ist es das Beste, wenn du dies mit grossem Hunger machst. Denn dann kannst du dich durch jegliche kulinarische Spezialitäten essen. Einige davon sind die “Olla de Carne”, eine Suppe mit Gemüse und Fleisch. Ceviche mit frischem Fisch, Meeresfrüchte und verschiedene Arten von Tortillas. All diese sind hausgemachte Speissen mit dem Geschmack wie bei Mutter. Uff, wie köstlich!

Mehr zum Essen in Costa Rica liest du hier.

Nach all diesen Gaumenfreuden wirst du bestimmt zufrieden sein und um dies verdauen zu können, eignet sich auf jeden Fall ein Nachtisch! Dazu müsstest du zum Lokal “Helados de Sorbetera” gehen, ein obligatorischer Stopp im Markt. Und zum Abschluss wäre es eine Todsünde ohne einen Kaffee heimzugehen... Im Markt findest du den besten Kaffee, ob nun zum Mitnehmen, als Bohne oder gemahlen oder um ihn dort zu degustieren. Einfach köstlich! Es ist einfach dieses Lokal zu finden, folge einfach dem Duft. Farben, Düfte, Geschmäcker und Texturen sind das, was du im Mercado Central erfahren wirst (sonntags geschlossen).

Andere points of interest

Nicht weniger wichtig sind die Zentralkathedrale mit ihren dekorierten Kuppeln, das Postgebäude, der Morazán Park, das Museum für zeitgenössische Kunst und der Nationalpark. In einem Rundlauf findest du Bauwerke und Monumente historischer Wichtigkeit.

Exkursion in der Stadt

Und jetzt fragst du mich, wie du zu diesen Punkten kommst? Mit einem eigenen Reiseführer und wenn du Abenteurer bist, kommst du da ohne Probleme selbst hin. Klar ist aber, dass du nicht die ganze Information erhalten wirst, die dir ein Tourguide geben könnte. Wenn du also eine geführte Tour machen möchtest, so gibt es 3 avantgardistische Alternativen für jedes Budget:

VIP City Tour

Besuche historische Gebäude und Monumente, das Nationalstadion und den Mercado Central mit einem Reiseleiter und Mittagessen inklusive. Von Ort zu Ort gelangst du in einem Luxusbus mit Panoramasicht, LIVE Folklore Musik, WiFi sowie einem Willkommenscocktail. Diese Tour befriedigt dein kulturelles Interesse in animierter und farbenfroher Form - eine Tour des Lernens und des Vergnügens!

San José Urban Adventures

Die Anbieter kreieren authentische Erlebnisse, die Kultur, den Lifestyle und das Leben lokaler Leute miteinbezieht. Es gibt verschiedene Kombinationen, die da sind: “Degustando San José”, “El Arte de la Cerveza Artesanal” und “San José de Noche”. Alles super originell!

Chepe Cletas

Sie waren die Pioniere für Tours ausserhalb des Ordinären. Mit ihnen lernst du die Stadt aus einer anderen Perspektive kennen: Sie machen mit dir Besuche in Bars, Cafés, Kunstgallerien, Architektur-, Gastronomie- und Biketouren. Sie geben geheime Geschichten und spezielle Daten über die Stadt zum Besten. Kurioserweise sind die meisten Gäste, die sie begrüßen, Costa Ricaner, die San José wiederentdecken wollen. Interessantes Angebot!

Wo unterkommen?

Es gibt Hotels für alle Geschmäcker und Geldbeutel, vom 5-Sterne-Hotel bis zu kleinen Hotels, die erschwinglicher sind. Um zentral zu sein und die Möglichkeit zu haben die Hauptstadt zu Fuss zu erkunden, empfehle ich in der Nähe der Museen sowie des Theaters zu übernachten. Ich könnte das Gran Hotel Costa Rica, Aurola, Presidente, Sleep Inn, Dunn Inn und Colonial als zentralst gelegene erwähnen. Generell bleiben die meisten Reisenden die erste und die letzte Nacht in San José, Zeit, die sich bietet die Stadt kennen zu lernen. Da es sich um eine kleine Stadt handelt, kannst du viel in dieser kurzen Zeit sehen und musst nicht länger einplanen.

Auf keinen Fall verpassen

  • Teatro Nacional
  • Museo Nacional
  • Museo de Oro
  • Avenida Central
  • Mercado Central

So ist “Chepe” (Gängiger Name, wie die Ticos San José nennen). Auch wenn die Stadt keine alten Gebäude, noch grosse Monumente bietet, habe ich in meiner Stadt doch einige exquisite Ecken, Geschichte, Geheimnisse, Gastronomie, malerische Szenerie entdeckt und nehme sie vorallem als eine vibrierende Stadt voll mit Leben und Begeisterung wahr. Entdecke diese Stadt, bleibe nicht nur neugierig, sondern animiere dich für einen Besuch!

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Ich erkunde weiter, =)

Andrea

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San jose pulsierende stadt

Donnerstag, 29 März 2018 09:58 geschrieben von Andrea
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